Wer wünscht sich nicht "nette Nachbarn"? Wir wollen als Christen im Stuttgarter Westen "nette Nachbarn" sein. Wir wollen möglichst viele Menschen dazu ermutigen, in ihrer Nachbarschaft und entsprechend ihren Möglichkeiten, Fähigkeiten und Interessen aktiv und sinnvoll Zeit und Zuwendung zu investieren und damit zu mehr Achtsamkeit, Aufmerksamkeit, Zusammenhalt und Solidarität in unserem Stadtviertel beizutragen.
Wir suchen Menschen, die bereit sind, in einem für sie überschaubaren und für sie machbaren Bereich ihrer Nachbarschaft aufmerksam zu sein, älteren Menschen einen Geburtstagsgruß zu bringen, Neuzugezogene willkommen zu heißen, aber auch darauf zu achten, wo jemand vielleicht Hilfe oder Unterstützung brauchen kann.
Jeder von uns wünscht sich nette Nachbarn. Als Christen müssen wir nicht gleich die ganze Welt verändern, aber wir können da, wo wir leben, eine ganze Menge verändern: "nette Nachbarn sein", für ein gutes Klima sorgen, eine Hausgemeinschaft und Nachbarschaft stärken, einander ganz praktisch helfen oder an die vielen ehrenamtlichen und professionellen Hilfen und Einrichtungen vermitteln, die es gibt.
Geschrieben von: Christian Hermes Montag, den 31. Mai 2010 um 15:16 Uhr
Donnerstag, 3. Juni 2010
9.30 Uhr Eucharistiefeier in St. Elisabeth, Bismarckplatz, Stuttgart-West
Prozession (Vogelsangstraße - Elisabethenanlagen)
anschließend Fest der "Netten Nachbarn" um die Kirche St. Elisabeth
An Fronleichnam feiert die katholische Kirche den "Leib des Herrn", der in der Monstranz gezeigt und mit der Bitte um den Segen Gottes durch die Straßen getragen wird. Es ist der Tag, an dem die Kirche raus geht, und das ist gut so. Denn Kirche ist nicht für sich selber da. Deshalb wird in St. Elisabeth, der größten Stuttgarter Gemeinde, der Festtag auch mit der vor ungefähr einem halben Jahr gegründeten sozialen Initiative "Nette Nachbarn" verbunden.
Geschrieben von: Christian Hermes Dienstag, den 27. April 2010 um 19:36 Uhr
Beim Gemeindedienstausflug am 24.4.10 haben unsere Netten Nachbarn wieder einmal mehr bewiesen, dass nett sein überhaupt nicht anstrengend sein muss, ganz im Gegenteil.
Die Sonne lachte, Esslingen hat uns freundlich willkommen geheißen, unsere Stadtführerin Erika Seitz war äußerst charmant, da fiel es uns allen nicht schwer auch außerhalb von Stuttgart nett zu sein. Wir ließen es uns gut gehen, beim Spazieren gehen und vor allem beim Einkehren. Insgesamt kamen wir auf drei verschiedene Lokalitäten mit netten Bedienungen und herrlichen kulinarischen Schmankerln. Dieser Ausflug hat Lust auf mehr gemacht!
Machen Sie mit!
Geschrieben von: Christian Hermes Montag, den 01. Februar 2010 um 14:59 Uhr
So werden Sie "Netter Nachbar" oder "Nette Nachbarin"
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Nehmen Sie einfach zu Pastoralassistentin Michaela Rueß oder Pfarrer Dr. Christian Hermes Kontakt auf (im Menü rechts oben: "Kontakt").
- In einem persönlichen Gespräch beraten wir mit Ihnen, in welchem Bereich und in welchem Umfang Sie sich engagieren wollen und können.
- Sie erhalten jeweils im Pfarramt Geburtstagsbriefe, Neuzugezogenenbriefe und alle sonstigen Informationen und Hilfen, die Sie brauchen. Sie erhalten einen Ausweis der Gemeinde und sind als ehrenamtlicher Mitarbeiter/ ehrenamtliche Mitarbeiterin in Ihrem Dienst über die Gemeinde versichert.
- Sie sind alle zwei Monate zu einem Begegnungsabend eingeladen, bei dem Sie die anderen "Netten Nachbarn" kennenlernen, sich mit uns über Ihre Erfahrungen austauschen können und organisatorische Fragen besprechen können.
- Regelmäßig stellen sich bei diesen Treffen auch professionelle Dienste und Einrichtungen vor, an die wir vermitteln, oder Fachleute geben eine Einführung zu Themen, die für die "Netten Nachbarn" interessant sind.
Was Sie tun können
Die Aufgaben der Netten Nachbarn
Sie bestimmen mit uns einen Bereich, in der Regel in Ihrer Straße oder Nachbarschaft, in dem Sie im allgemeinen aufmerksam sein wollen für Menschen, die in welcher Weise auch immer Aufmerksamkeit und Hilfe brauchen.
In diesem Bereich erklären Sie sich im besonderen bereit, die folgenden "Basisdienste" der "Netten Nachbarn" zu übernehmen. Sie brauchen für diese Aufgabe Offenheit und Interesse an anderen Menschen, aber keine keine besondere Ausbildung oder Qualifikation. Sie werden Menschen eine Freude machen und merken, wie gut das tut.
Neuzugezogene besuchen
Für Neuzugezogene, die noch niemanden kennen, ist es ein schönes Zeichen, dass man sich für sie interessiert.
Das Pfarramt bereitet persönliche Begrüßungsbriefe an Menschen vor, die neu in der Gemeinde zugezogen sind. Sie schauen bei den Neuzugezogenen in Ihrem Bereich vorbei, heißen sie in der Gemeinde willkommen und überbringen ihnen den Begrüßungsbrief sowie einen aktuellen Gemeindebrief und weitere Informationen .
Dabei geht es nur um einen kurzen „Haustürbesuch". Aber Sie wissen selbst: der erste Eindruck ist wichtig. Manche werden auf diese Begrüßung vielleicht gleichgültig reagieren, viele aber werden sich sehr freuen.
Zur Geburt eines Kindes gratulieren
Die Geburt eines Kindes ist ein großes Ereignis für eine Familie. Um so mehr freuen sich Eltern, wenn Nachbarn an ihrer Freude Anteil nehmen. Wir wollen die Kinder in unserer Nachbarschaft willkommen heißen. Dazu haben wir ein kleines Baby-Besuchs-Paket vorbereitet mit einem kleinen Geschenk, Informationen zu unserem Familienzentrum und anderen Angeboten für Kinder und Familien.
Wenn Sie mitbekommen, dass eine Familie in Ihrem Bereich ein Kind bekommen hat, holen Sie sich einfach ein solches Begrüßungspaket ab und besuchen die Familie.
Senioren zum Geburtstag gratulieren
Besondere ältere Menschen freuen sich, wenn sie spüren, dass sie nicht vergessen werden. Die Besuche zum 70., 75., 80. und ab dem 85. jährlich zum Geburtstag sind zugleich wichtige Gelegenheiten, nach den Älteren in der Nachbarschaft zu sehen.
Als "Netter Nachbar" oder "Nette Nachbarin" bekommen Sie mit, wie es der Person geht, ob sie Hilfe braucht, und wenn ja, welche. Es gibt so viele Hilfsmöglichkeiten, und oft kommt es nur darauf an, sie gemeinsam zu entdecken.
"Nette Nachbarn" bleiben nicht allein
Sie werden merken, dass "nette Nachbarschaft" ansteckend ist. Bringen Sie Menschen in Kontakt, die sich gegenseitig helfen können, vom Gardinenaufhängen bis zur Hausaufgabenhilfe, vom Blumengießen im Urlaub bis zum Erledigen von Einkäufen. Als "Netter Nachbar" oder "Nette Nachbarin" werden Sie gute Beziehungen haben und gute Beziehungen stiften.
Sie können auch „spezieller" werden
- Neben oder anstelle des Grunddienstes der "Netten Nachbarn" können Sie zum Beispiel auch - unabhängig von Ihrem "Gebiet" - speziellere Dienste übernehmen:
- Unterstützen Sie die Arbeit für Kinder und Familien unseres Familienzentrums St. Stefan in der Rotenwaldstraße.
- Helfen Sie in einem Team mit, regelmäßig den „Dienstagskreis" zu organisieren, bei dem Ältere sich treffen können, um Kaffee zu trinken, zu plaudern, zu singen oder zu feiern.
- Besuchen Sie über einen längeren Zeitraum einzelne ältere oder kranke Menschen zuhause oder während eines Krankenhausaufenthaltes. Oder sehen Sie regelmäßig nach Menschen, die Mühe haben, das Leben zu bewältigen.
- Helfen Sie mit, zum Advent den Weihnachtsgemeindebrief in alle Haushalte der Gemeinde zu bringen.
Sie wollen sich weiter qualifizieren?
Wenn Sie sich in einer ganz besonderen Weise für andere engagieren wollen und dazu sich auch weiterbilden oder ausbilden lassen wollen, helfen wir Ihnen gerne dabei. Wir vermitteln Ihnen die nötigen Kontakte und Weiterbildungsangebote, zum Beispiel zur Förderung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen, zur Begleitung von Familien, zur Nachbarschaftshilfe, zur Hospizarbeit und Trauerbegleitung und zu vielen anderen Trägern kirchlicher und öffentlicher Wohlfahrtspflege.
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