Gemeindebrief September 2010
Wiedereinweihung unseres Kinderhauses St. Stefan
Samstag, 25. September 2010
Ende Juli sind wir nach vier ereignisreichen Monaten in der Gallenklinge mit Sack und Pack und Kind und Kegel wieder zurück ins Kinderhaus gezogen. Noch sind nicht alle Arbeiten abgeschlossen, dennoch sind wir frohen Mutes, dass bis Mitte September alle Wände gestrichen sind, die Treppe eingebaut und der Aufzug funktionstüchtig ist. Bereits jetzt können wir erkennen, dass wir ein sehr schönes, in großen Teilen neu gestaltetes Domizil in Besitz nehmen können. Ab sofort werden das Haus und das Gelände nur noch von uns genutzt. Dadurch kann eine zusätzliche Krippengruppe bereits im September mit zehn weiteren Krippenkindern beginnen.
Nicht als Tiger springen ...
05.09.2010 - 23. Sonntag im Jahreskreis C
Dem heutigen Evangelium mit den beiden einleuchtenden Beispielen entnehmen wir zunächst einen guten und immer wieder gern missachteten Tip: Sich bei jedwelchem Vorhaben erst einmal hinzusetzen und gut zu überlegen, ob die eigenen Mittel, Möglichkeiten und Fähigkeiten überhaupt dafür ausreichen. Wer einen Turm bauen will oder auch nur ein Haus, wer ein Auto kaufen, einen Berg besteigen, eine Reise machen, einen Bahnhof umbauen will, der tut gut daran, sich hinzusetzen und zu überlegen, ob das zu schaffen ist: nicht nur finanziell, auch kräftemäßig, politisch, gesellschaftlich und überhaupt.
Abschied von Anton Stark
Noch im Frühjahr durften wir Anton Stark für sein langjähriges und vielfältiges Engagement in unserer Gemeinde mit der Martinus-Ehrennadel der Diözese Rottenburg-Stuttgart auszeichnen und verabschieden (siehe Gemeindebriefe März und Juli 2010). Am 20.08. ist er, versehen mit den Sakramenten unserer Kirche, in Bad Cannstatt verstorben.
Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Brigitte und seiner ganzen Familie. Wir laden herzlich zu einer Heiligen Messe für den Verstorbenen am Freitag, den 24. September, um 18.30 Uhr in St. Elisabeth ein: Feier der Dankbarkeit und der Hoffnung, dass Gott Anton Stark alles Gute reich vergelten möge. R. I. P.
Pastoralpraktikant Florian Oehler
Wie schon in den vergangenen Jahren wird wieder ein Priesteramtskandidat unserer Diözese sein Pastoralpraktikum in unserer Gemeinde verbringen. Wir heißen ihn herzlich willkommen und wünschen ihm gute und bestärkende Erfahrungen in unserer Mitte! Hier stellt er sich vor:
Mein Name ist Florian Oehler, ich bin Diözesantheologe im Bistum Rottenburg-Stuttgart und bereite mich als solcher auf das Priestertum vor. Im Rahmen meiner Ausbildung werde ich vom 14. September bis zum 8. Oktober ein Praktikum in Ihrer Kirchengemeinde absolvieren. Erlauben Sie mir daher mich in diesen Zeilen kurz vorzustellen. Ich bin 24 Jahre alt und mit meinen drei Geschwistern im kleinen Friedberg bei Bad Saulgau im schwäbischen Oberland aufgewachsen.
Damit es nicht mehr 13 schlägt ...
Neuer Schlagwerk-Motor soll Ordnung in den heiligen Bim-Bam bringen
Immer wieder gab es Probleme mit dem Schlagwerk der Kirchturmuhr von St. Elisabeth. Mehrfache Reparaturversuche der Firma Perner in Passau, die die Anlage gebaut hat und wartet, führten nur für jeweils einige Tage dazu, dass der Viertelstundenschlag auf die Glocken III (e') und II (cis') richtig funktionierte. Nach und nach geriet das Schlagwerk immer wieder aus dem Takt, und was vom Kirchturm von St. Elisabeth zu hören war, war alles andere als ein heiliger Bim-Bam. Pfr. Dr. Hermes hatte nun die Nase (oder besser: die Ohren) voll und forderte eine nachhaltige Reparatur: "Das Schlagen der Kirchturmuhren gehört zu jenen Hintergrund-'Geräuschen', die für uns Menschen so etwas wie Heimat konstituieren. Wir nehmen sie unbewusst wahr, und sie geben Sicherheit in der Zeit. Wenn die Turmuhr falsch schlägt, irritiert das sehr."
Erfüllung unseres Glaubens
15.08.2010 - Mariä Aufnahme in den Himmel (Texte: Messe zum Vorabend)
Ich hatte schon sehr oft das Fest Mariä Himmelfahrt gefeiert, bis ich gemerkt habe, dass es in der Bibel gar nicht vorkommt. Schade, dieses schöne, blumige, urkatholische Fest. Eine gewisse evangelische Nüchternheit mahnte mich, nur glauben zu sollen, was auch geschrieben steht. Gut katholisch habe ich das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel, wie es richtig heißt, sicherheitshalber jedoch weitergefeiert, bis sich mir ein neuer Zugang eröffnen würde - ein Verfahren, das ich übrigens bei allen Glaubenszweifeln nur empfehlen kann.
Gott in jedem Augenblick
08.08.2010 - 19. Sonntag im Jahreskreis C
Fürchte dich nicht, du kleine Herde, beginnt das heutige Evangelium, aber dann kommt es doch knüppelhart: Jesus ermahnt seine Jünger, ja nicht nachzulassen, um Himmels willen wach zu bleiben, bereit zu sein, durchzuhalten, auszuhalten. Ein schrecklichstes Ende wird denen angedroht, die nicht mehr mit der Rückkehr des Herrn rechnen, sein Hab und Gut verschleudern und sein Personal schlecht behandeln. Da soll man sich nicht fürchten? Warum diese Durchhalteparolen? Mit Gott zu rechnen, jeden Tag, jede Nacht, jede Stunde und jede Minute: das scheint Jesus so ungeheuer wichtig zu sein, dass er zu solch drastischen Vergleichen greift.
Bibeltreff für junge Erwachsene Termine Herbst 2010
So 12.9.10 um 19.00 Uhr
Gleichnisse vom Verlorenen Lk 15, 1-32
Do 16.9.10 Bibelteilen 19.30 Uhr
So 26.9.10 um 19.00 Uhr
Der kluge Verwalter Lk 16, 1-13 oder
Armer Lazarus Lk 16, 19-21
So 10.10.10 Taizegebet um 18.00 Uhr
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Eine Reise in 15 Tagen um die Welt
Ferienspaß für 125 Kinder im Waldheim Gallenklinge - Besondere Aufmerksamkeit für Kinder- und Jugendschutz
Vom 2. August bietet die Katholische Kirchengemeinde St. Elisabeth im Ferienwaldheim Gallenklinge 125 Kindern ab fünf Jahren Spiel und Spaß von morgens bis abends. Unter der hauptamtlichen Leitung der Erzieherin Silke Grassl-Boden betreut ein Team von rund 20 Betreuerinnen und Betreuern die Kinder, die in Gruppen eingeteilt sind und ein altersgemäßes Programm geboten bekommen. Sie werden unterstützt von Jungbetreuern, die zwischen 16-18 Jahre alt sind. Zugleich gibt es zum ersten Mal eine Jugendgruppe von 14-16jährigen, die als Kinder bereits teilgenommen haben und nach und nach als Betreuer ausgebildet werden sollen.
Jesus mit "Migrationshintergrund"
01.08.2010 - Predigt im Gottesdienst zum 17. Internationalen Fest der Caritas in StuttgartZum 17. Mal feiern wir als Caritasverband der katholischen Kirche in Stuttgart das „Internationale Fest der Caritas". Wir laden dazu ein, „grenzenlos Spass" zu haben mit vielen Angeboten für Kinder und Erwachsene, grenzenlos Musik zu erleben mit vielen tollen Konzerten; wir laden ein, in der Vielfalt der Kulturen gemeinsam zu feiern. Das gute Miteinander der Menschen und Kulturen in Stuttgart liegt uns am Herzen, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder Nationalität. Wir wollen zu wertschätzenden und offenen Begegnungen der in der Region lebenden Kulturen beitragen und zu einer Kultur, die nicht Grenzen aufrichtet und Gräben vertieft, sondern die "grenzenlos verbindend" Brücken baut und Gemeinschaft fördert.
Hören und danach handeln
Ansprache im Festgottesdienst zum 30jährigen Jubiläum des Hauses Clemens von Galen
18. Juli 2010 (Lk 6,47-49)
Liebe Schwestern und Brüder, liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Clemens von Galen, liebe Familien des Kindergästehauses und der Kindertagesstätte, liebe Festgäste!
Wir haben eines der ganz bekannten Gleichnisse Jesu gehört, das Gleichnis vom Haus auf dem Felsen und vom Haus, das auf schlechten Grund, auf Sand, gebaut ist. Jesus versucht damit deutlich zu machen, was der Unterschied ist zwischen einem Menschen, der vielleicht hört, was das Evangelium sagt, hört, was Gott sagt, hört und weiß, was richtig wäre, aber der sich nachher ganz anders verhält. Und dem Menschen, der das, was er hört, auch in der Tat umsetzt und wirklich und glaubwürdig danach handelt. Was dieses Wort, dass wir hören sollen?
Marta mal zuhause lassen
18.07.2010 - 16. Sonntag im Jahreskreis C
Morgen gehe ich für eine Woche in Exerzitien zu den Benediktinern nach Beuron im schönen Donautal, und ich freue mich riesig darauf! Exerzitien sind keine Zeit des „Exerzierens", sondern Tage der geistlichen Einkehr und Besinnung, Zeit zum Atemholen, zur Ruhe, zum Gebet. Solche Zeiten sind notwendig, für die Menschen, die nicht nur „Geistliche" heißen, sondern auch sein sollen, damit das Woher und das Wozu unseres Dienstes nicht besinnungslos verloren gehen in all den Aufgaben und Anforderungen der alltäglichen Arbeit. Das heutige Evangelium ist für mich insofern ein Volltreffer. Nächste Woche brauche ich für nichts und um nichts zu sorgen, kann meine innere Marta zuhause lassen und ganz Maria sein.
Firmung 22. Mai 2011 in St. Elisaberth
Gemeinde erleben – Gemeinde sein
Am Sonntag, den 22. Mai 2011 um 14.00 Uhr wird Weihbischof Thomas Maria Renz in der Kirche St. Elisabeth das Sakrament der Firmung spenden.
Wir bieten deshalb ab dem 23.10.10 eine Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung an. Eingeladen sind alle Jugendlichen unserer Kirchengemeinde, die zwischen 15 und 17 Jahre alt sind.
Chorwochenende der Kantorei
Aus dem Chorleben um die Einstudierung der cis-Moll Messe von Louis Vierne
...und ...wann dürfen wir Sie in unseren Chören begrüßen?
Gemeindebrief Juli/August 2010
Guten Überblick … über die ganze Stadt hatten die Teilnehmer der Gemeindewallfahrt unserer Seelsorgeeinheit St. Elisabeth und St. Clemens am 27. Juni. Von beiden Pfarrkirchen aus zogen - zuweilen zum Erstaunen sonntäglicher Aus-dem-Fenster-Gucker und Jogger - betende und singende Menschen durch die Straßen Botnangs und des Stuttgarter Westens: eine eindrucksvolle Demonstration unserer Gemeinden mitten in unserer Stadt, wo vermutlich zuviel gegen und zuwenig für etwas demonstriert wird. Nach Stationen an den Seniorenwohnheimen Karl-Wacker-Heim und dem Zamenhof, wo jeweils eine kurze Andacht mit den Bewohnern gefeiert wurde, ging es auf den Birkenkopf, wo beide Gemeinden sich zur Feier der Heiligen Messe versammelten, die vom Kirchenchor St. Elisabeth mitgestaltet wurde.
Wer ist "der Nächste"?
11.07.2010 - 15. Sonntag im Jahreskreis C
Der Gesetzeslehrer, der Jesus im heutigen Evangelium auf die Probe stellt, hat schon viel verstanden, wenn er unter den vielen hundert Geboten und Vorschriften, nach denen ein frommer Jude zu leben, zu glauben und zu beten hatte, die beiden wesentlichen herausgefunden hat: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst. Das ist das Wesentliche, daran hängt, wie Jesus an anderer Stelle sagt, das ganze Gesetz. Es ist wichtig, dieses Wesentliche zu kennen, will man nicht Gefahr laufen, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen. Das gilt nicht nur für fromme Juden, sondern auch für fromme Christen und Katholiken.
Kinder brauchen Liebe und ein bisschen mehr... Aber nicht zu viel!
Erste Jugendleiter der Gemeinde haben an Fortbildung zu Kindeswohlgefährdung teilgenommen. Zukünftig müssen alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, eine Schulung belegen und eine Ehrenerklärung ablegen.
In den letzten Wochen und Monaten gab es viele Meldungen über sexuelle Übergriffe innerhalb der Kirche. Um unsere Ehrenamtlichen einerseits für das eigene Verhalten und andererseits für mögliche Opfer zu sensibilisieren, haben sich bereits unterschiedliche Gruppierungen unserer Gemeinde mit dem Thema „Kindeswohl" auseinandergesetzt. Zukünftig wird es selbstverständlich sein, dass mit Kindern und Jugendlichen nur arbeitet, wer entsprechend geschult ist. Die Missbrauchsdiskussion hat uns in aller Deutlichkeit unsere Verantwortung für Kinder und ihren Schutz in Erinnerung gerufen. Zugleich wollen wir, dass unsere Ehrenamtlichen durch Wissen und persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema gestärkt werden und dass Eltern ein gutes Gefühl haben, wenn sie der Kirche ihre Kinder anvertrauen.
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Stiftung Sankt Elisabeth fördert innovative Gemeindeprojekte - über 300.000 € Stiftungskapital
Mit 6.280 Euro fördert die Stiftung Sankt Elisabeth im Jahr 2010 innovative und vor allem soziale Projekte. Unterstützt werden in diesem Jahr die Elternarbeit im Schülerhort "Villa Elisa", ein Angebot zur Delphintherapie für schwerbehinderte Kinder, erlebnispädagogische Angebote im Kinderhaus St. Stefan und im Familienzentrum sowie die soziale Initiative "Nette Nachbarn" der Kirchengemeinde St. Elisabeth.
Die vor fünf Jahren gegründete Stiftung Sankt Elisabeth hat es sich zur Aufgabe gemacht, innovative Projekte in der Kirchengemeinde oder im Stadtviertel zu unterstützen. Trotz der aktuell schlechten Zinssituation konnte die Stiftung in diesem Jahr einen hohen Betrag ausschütten. Dabei bleibt das Stiftungskapital, das durch vielfältige große und kleine Zustiftungen inzwischen auf über 300.000 € angewachsen ist, für immer unberührt. Indem lediglich die Erträge streng nach der Stiftungssatzung verwaltet und ausgeschüttet werden dürfen, stellt die Stiftung die nachhaltigste und sicherste Form dar, die soziale und karitative Arbeit der Kirchengemeinde zu sichern und zu unterstützen.
Mit Kreuz und Fahnen auf den Birkenkopf
Erste Gemeindewallfahrt der Seelsorgeeinheit St. Elisabeth und St. Clemens
Sonntag, 27. Juni 2010
9.30 Uhr Beginn der Gemeindewallfahrt in St. Elisabeth. Fußwallfahrt zum Birkenkopf
11.00 Uhr Eucharistiefeier gemeinsam mit der Kirchengemeinde St. Clemens
Anschließend Picknick auf dem Birkenkopf.
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