"Der verlorene Sohn" - Musicalauffürhung 17. und 18. Juli 2010

 

Hören und danach handeln

Ansprache im Festgottesdienst zum 30jährigen Jubiläum des Hauses Clemens von Galen

18. Juli 2010 (Lk 6,47-49)

 Liebe Schwestern und Brüder, liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Clemens von Galen, liebe Familien des Kindergästehauses und der Kindertagesstätte, liebe Festgäste!

 Wir haben eines der ganz bekannten Gleichnisse Jesu gehört, das Gleichnis vom Haus auf dem Felsen und vom Haus, das auf schlechten Grund, auf Sand, gebaut ist. Jesus versucht damit deutlich zu machen, was der Unterschied ist zwischen einem Menschen, der vielleicht hört, was das Evangelium sagt, hört, was Gott sagt, hört und weiß, was richtig wäre, aber der sich nachher ganz anders verhält. Und dem Menschen, der das, was er hört, auch in der Tat umsetzt und wirklich und glaubwürdig danach handelt. Was dieses Wort, dass wir hören sollen?

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Marta mal zuhause lassen

18.07.2010 - 16. Sonntag im Jahreskreis C

Morgen gehe ich für eine Woche in Exerzitien zu den Benediktinern nach Beuron im schönen Donautal, und ich freue mich riesig darauf! Exerzitien sind keine Zeit des „Exerzierens", sondern Tage der geistlichen Einkehr und Besinnung, Zeit zum Atemholen, zur Ruhe, zum Gebet. Solche Zeiten sind notwendig, für die Menschen, die nicht nur „Geistliche" heißen, sondern auch sein sollen, damit das Woher und das Wozu unseres Dienstes nicht besinnungslos verloren gehen in all den Aufgaben und Anforderungen der alltäglichen Arbeit. Das heutige Evangelium ist für mich insofern ein Volltreffer. Nächste Woche brauche ich für nichts und um nichts zu sorgen, kann meine innere Marta zuhause lassen und ganz Maria sein.

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Firmung 22. Mai 2011 in St. Elisaberth

Gemeinde erleben – Gemeinde sein

 

Am Sonntag, den 22. Mai 2011 um 14.00 Uhr wird Weihbischof Thomas Maria Renz in der Kirche St. Elisabeth das Sakrament der Firmung spenden.

Wir bieten deshalb ab dem 23.10.10 eine Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung an. Eingeladen sind alle Jugendlichen unserer Kirchengemeinde, die zwischen 15 und 17 Jahre alt sind.

Weitere Informationen ...

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Chorwochenende der Kantorei

Aus dem Chorleben um die Einstudierung der cis-Moll Messe von Louis Vierne

                                                    
                                                       ...und ...wann dürfen wir Sie in unseren Chören begrüßen?

 

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Gemeindebrief Juli/August 2010

Guten Überblick … über die ganze Stadt hatten die Teilnehmer der Gemeindewallfahrt unserer Seelsorgeeinheit St. Elisabeth und St. Clemens am 27. Juni. Von beiden Pfarrkirchen aus zogen - zuweilen zum Erstaunen sonntäglicher Aus-dem-Fenster-Gucker und Jogger - betende und singende Menschen durch die Straßen Botnangs und des Stuttgarter Westens: eine eindrucksvolle Demonstration unserer Gemeinden mitten in unserer Stadt, wo vermutlich zuviel gegen und zuwenig für etwas demonstriert wird. Nach Stationen an den Seniorenwohnheimen Karl-Wacker-Heim und dem Zamenhof, wo jeweils eine kurze Andacht mit den Bewohnern gefeiert wurde, ging es auf den Birkenkopf, wo beide Gemeinden sich zur Feier der Heiligen Messe versammelten, die vom Kirchenchor St. Elisabeth mitgestaltet wurde.

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Wer ist "der Nächste"?

11.07.2010 - 15. Sonntag im Jahreskreis C

Der Gesetzeslehrer, der Jesus im heutigen Evangelium auf die Probe stellt, hat schon viel verstanden, wenn er unter den vielen hundert Geboten und Vorschriften, nach denen ein frommer Jude zu leben, zu glauben und zu beten hatte, die beiden wesentlichen herausgefunden hat: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst. Das ist das Wesentliche, daran hängt, wie Jesus an anderer Stelle sagt, das ganze Gesetz. Es ist wichtig, dieses Wesentliche zu kennen, will man nicht Gefahr laufen, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen. Das gilt nicht nur für fromme Juden, sondern auch für fromme Christen und Katholiken.

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Kinder brauchen Liebe und ein bisschen mehr... Aber nicht zu viel!

 Erste Jugendleiter der Gemeinde haben an Fortbildung zu Kindeswohlgefährdung teilgenommen. Zukünftig müssen alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, eine Schulung belegen und eine Ehrenerklärung ablegen.

In den letzten Wochen und Monaten gab es viele Meldungen über sexuelle Übergriffe innerhalb der Kirche. Um unsere Ehrenamtlichen einerseits für das eigene Verhalten und andererseits für mögliche Opfer zu sensibilisieren, haben sich bereits unterschiedliche Gruppierungen unserer Gemeinde mit dem Thema „Kindeswohl" auseinandergesetzt. Zukünftig wird es selbstverständlich sein, dass mit Kindern und Jugendlichen nur arbeitet, wer entsprechend geschult ist. Die Missbrauchsdiskussion hat uns in aller Deutlichkeit unsere Verantwortung für Kinder und ihren Schutz in Erinnerung gerufen. Zugleich wollen wir, dass unsere Ehrenamtlichen durch Wissen und persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema gestärkt werden und dass Eltern ein gutes Gefühl haben, wenn sie der Kirche ihre Kinder anvertrauen.

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Stiftung Sankt Elisabeth fördert innovative Gemeindeprojekte - über 300.000 € Stiftungskapital

Mit 6.280 Euro fördert die Stiftung Sankt Elisabeth im Jahr 2010 innovative und vor allem soziale Projekte. Unterstützt werden in diesem Jahr die Elternarbeit im Schülerhort "Villa Elisa", ein Angebot zur Delphintherapie für schwerbehinderte Kinder, erlebnispädagogische Angebote im Kinderhaus St. Stefan und im Familienzentrum sowie die soziale Initiative "Nette Nachbarn" der Kirchengemeinde St. Elisabeth.

 

Die vor fünf Jahren gegründete Stiftung Sankt Elisabeth hat es sich zur Aufgabe gemacht, innovative Projekte in der Kirchengemeinde oder im Stadtviertel zu unterstützen. Trotz der aktuell schlechten Zinssituation konnte die Stiftung in diesem Jahr einen hohen Betrag ausschütten. Dabei bleibt das Stiftungskapital, das durch vielfältige große und kleine Zustiftungen inzwischen auf über 300.000 € angewachsen ist, für immer unberührt. Indem lediglich die Erträge streng nach der Stiftungssatzung verwaltet und ausgeschüttet werden dürfen, stellt die Stiftung die nachhaltigste und sicherste Form dar, die soziale und karitative Arbeit der Kirchengemeinde zu sichern und zu unterstützen.

   

Gemeinsame Wallfahrt St. Clemens und St. Elisabeth - 27. Juni 2010

   

Mit Kreuz und Fahnen auf den Birkenkopf

 Erste Gemeindewallfahrt der Seelsorgeeinheit St. Elisabeth und St. Clemens

 

Sonntag, 27. Juni 2010

9.30 Uhr Beginn der Gemeindewallfahrt in St. Elisabeth. Fußwallfahrt zum Birkenkopf

11.00 Uhr Eucharistiefeier gemeinsam mit der Kirchengemeinde St. Clemens

Anschließend Picknick auf dem Birkenkopf.

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Sich nicht verlieren

20.06.2010 - 12. So. i.Jk. C

„Was halten die Leute von mir? Wie redet man über mich?" Diese Fragen bringen nicht nur Politiker zum Schwitzen, die allwöchentlich auf dem Politbarometer das Hoch oder Tief ihrer Karriere und die Wetteraussichten für die nächste Wahl ablesen können - oder Bundestrainer, BP-Manager, Bischöfe oder andere Personen des öffentlichen Lebens. Alle, die wir hier sind, machen wir uns allzu oft Gedanken darüber, was man von uns hält, was gesprochen wird, wie wir ankommen. Und wir wissen alle: Je mehr wir uns von Urteilen und Zensuren, von Beifall oder bewunderndem Geraune, Jubel und Spott und neugierigem Tratschen beeindrucken lassen, um so mehr verlieren wir uns selbst, geraten in Abhängigkeit, werden zum Spielball anderer Interessen. Genau das will Jesus nicht. Er will nicht so sein, wie ihn die anderen sehen wollten - er will so gesehen werden, wie und wer er wirklich ist. Für wen aber haltet ihr mich?

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Gemeindebrief Juli 2010

Gemeinsam stärker

Seelsorgeeinheit St. Elisabeth und St. Clemens

 „Stuttgart 4“, das ist der wenig poetische Titel unserer Seelsorgeeinheit. Wie in der gesamten Diözese Rottenburg-Stuttgart wurden vor einigen Jahren auch in Stuttgart Seelsorgeeinheiten gebildet, 16 an der Zahl, in denen die 46 Kirchengemeinden und 17 Gemeinden für Katholiken anderer Muttersprache zusammengeschlossen sind. Diese sollen, bei bleibender Selbständigkeit der Kirchengemeinden, in all jenen Bereichen der Pastoral zusammenarbeiten, die gemeinsam besser oder nur gemeinsam überhaupt bewältigbar sind. St. Elisabeth und St. Clemens haben inzwischen wichtige Schritte aufeinander zu gemacht. Beide Gemeinden sind vor allem hinsichtlich ihrer sozialen und demographischen Strukturen recht verschieden, und doch gibt es manche Bereiche, in denen Gemeinsamkeit gut oder sogar not tut.

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Einführung Ministranten - 13. Juni 2010

   

Tut dies zu meinem Gedächtnis

03.06.2010 - Fronleichnam

Jesus war kein Zauberer und die Brotvermehrung nicht eines seiner besten Kunststückchen. Die Speisungsgeschichten der Evangelien sind Bilder für das eucharistische Mahl selbst, das die Jüngerinnen und Jünger zum Gedächtnis Jesu feierten. Wenn die Zuhörer eine solche Wundergeschichte im Gottesdienst hörten, dann wussten sie: hier geht es nicht um ein Picknick, sondern um das eigentliche Wunder, das wir in der Messe, dem Abendmahl Jesu, feiern: Jesus selbst ist das „Brot des Lebens", das „lebendige Brot", das in Hülle und Fülle für alle da ist. Jesus selbst teilt durch seine Jünger sich selbst als Speise für uns, damit wir das Leben haben und es in Fülle haben.

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Fronleichnam - 3. Juni 2010

"Fronleichnam wird himmelblau" - so die Einladung zum Gottesdienst mit anschließender Prozession durch den Stuttgarter Westen. Man musste schon ganz genau schauen, um dann doch die eine oder andere kleine himmelblaue Lücke in den Regenwolken zu finden.

"Wir Christen sind nicht aus Zucker" motivierte dann Pfarrer Hermes bevor sich der Prozessionszug in einer im Vergleich zu den Vorjahren abgeänderten Route mit Station am Schülerhort "Villa Elisa" und Ende am Kinderhaus und Gemeindehaus "Sankt Elisabeth" auf den Weg machte.

Unter grosser Beteiligung fand im Anschluß das Fest der "Nette Nachbarn" im Gemeindesaal statt.

   

Fronleichnam 2010

Donnerstag, 3. Juni 2010

9.30 Uhr Eucharistiefeier in St. Elisabeth, Bismarckplatz, Stuttgart-West
Prozession (Vogelsangstraße - Elisabethenanlagen)

anschließend Fest der "Netten Nachbarn" um die Kirche St. Elisabeth 

An Fronleichnam feiert die katholische Kirche den "Leib des Herrn", der in der Monstranz gezeigt und mit der Bitte um den Segen Gottes durch die Straßen getragen wird. Es ist der Tag, an dem die Kirche raus geht, und das ist gut so. Denn Kirche ist nicht für sich selber da. Deshalb wird in St. Elisabeth, der größten Stuttgarter Gemeinde, der Festtag auch mit der vor ungefähr einem halben Jahr gegründeten sozialen Initiative "Nette Nachbarn" verbunden.

 

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An welchen Gott wir glauben

30.05.2010 - Dreifaltigkeitssonntag

Was ist eigentlich Gott? Was glauben wir eigentlich, wenn wir sagen: „Ich glaube an Gott."? Der heutige Dreifaltigkeitssonntag ist der Tag, der uns davor bewahren soll, bei dieser Frage rot zu werden und betreten zu Boden oder fragend zum Himmel zu blicken. Religion, Gesundheitsprobleme und Politik seien angeblich schlechte Gesprächsthemen, weil zu emotional und zu privat. Religion wäre wie Krampfadern und politische Leidenschaft etwas, worüber man besser nicht diskutiert. Denn jeder habe schließlich das Recht, zu glauben, sich zu fühlen, zu wählen und schön zu finden, was er oder sie will. Oder etwa nicht? Natürlich nicht: Ich glaube: Wir sprechen viel zu wenig über unseren Glauben. Der Glaube ist keineswegs eine bloß beliebige subjektive Meinung, und als Glaube unserer Kirche auch ein Glaube mit einem Wahrheitsanspruch: An den christlichen Gott glauben ist nicht dasselbe wie: glauben, dass es morgen gutes Wetter gibt, oder dass auf dem Mars grüne Männchen leben. Der christliche Glaube ist Bekenntnis, er hat ein Bekenntnis und er soll auch „bekannt" werden.

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23.05.2010 - Pfingsten - Der Heilige Geist durchdringt uns

Heute am Pfingsttag feiern wir das Fest des Heiligen Geistes. Viele Menschen tun sich schwer mit dem Heiligen Geist. Dieses Fest ist nicht so anschaulich wie Weihnachten, als der Vater den Sohn sendet und wir vor der Krippe stehen. Oder die Passion und das Osterfest, wenn wir des Tod Jesus gedenken und seine Auferstehung feiern. Da geht es handfest zu - aber an Pfingsten? Wir sehen den Geist nicht und die Geschichten dazu sind nicht so greifbar und fassbar. Wenn ich in der Schule vom Geist Gottes erzähle, dann fallen den Schülern zahlreiche Geistergeschichten ein, aber mit einem Heiligen Geist können die wenigsten etwas verbinden.

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Gemeindebrief Juni 2010

Der Sommer kommt - Nichts wie raus!

Fronleichnam

Donnerstag, 3. Juni 2010

 9.30 Uhr    Eucharistiefeier mit Prozession durch den Stuttgarter Westen

 Anschließend Mittagessen rund um die Kirche. Bei schlechtem Wetter im Gemeindesaal.

 

Gemeindewallfahrt

Sonntag, 27. Juni 2010

 9.30 Uhr    Beginn der Gemeindewallfahrt in St. Elisabeth. Fußwallfahrt zum Birkenkopf 

11.00 Uhr Eucharistiefeier gemeinsam mit der Kirchengemeinde St. Clemens 

Anschließend Picknick auf dem Birkenkopf. Getränke werden verkauft, Verpflegung bitte selbst mitbringen. Bei schlechtem Wetter feiern wir um 9.30 Uhr die Eucharistiefeier in St. Elisabeth und die Wallfahrt entfällt.

 

 

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Einheit und Glaubwürdigkeit

16.05.2010 - 7. Sonntag der Osterzeit C

In diesen Tagen versammeln sich in München tausende Christinnen und Christen zum zweiten Ökumenischen Kirchentag. Die Gottesdienste, die Begegnungen, die Diskussionen und Veranstaltungen stehen dabei unter dem Leitwort „Damit ihr Hoffnung habt". Christen wollen einen Impuls der Hoffnung setzen gerade angesichts vieler wenig hoffnungsvoller Ereignisse und Entwicklungen. Ökologische und ökonomische Krisen machen uns ebenso Sorgen, wie die Krisen und Probleme, die es innerhalb der Kirchen und der Christenheit gibt. Der ökumenische Kirchentag will zeigen, dass die Christen vor den Herausforderungen dieser Zeit nicht in eine religiöse heile Hinterwelt flüchten, sondern in Offenheit und Verantwortung den Glauben in dieser Welt und in dieser Zeit leben wollen.

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