Der gefährliche Zuspruch der Taufe

Geschrieben von: Dominik Weiß

Predigt zum Fest der Taufe des Herrn 08.01.2012

Liebe Schwestern und Brüder,

wer eine Kirche betritt, der erwartet in ihrem Inneren einen Ort der Ruhe und Besinnung, einen stillen Raum für die innere Einkehr, einen Platz, an dem das seelische Gleichgewicht wieder hergestellt werden kann. Auch Menschen, die gar nicht sehr gläubig sind, suchen aus solchen Gründen hin und wieder Kirchen auf, z.B. als Kontrast zur geschäftigen Fußgängerzone. Wer mit diesen Erwartungen eine Kirche betritt, so berechtigt sie auch sind, dem entgeht dabei vielleicht, dass jede Kirche gefährliche Orte in ihrem Inneren birgt, Orte, bei denen es eigentlich ganz schön gute Nerven braucht, um sich ihnen zu nähern, auch wenn sie auf den ersten Blick harmlos aussehen. Ein gefährlicher Ort ist dieser Ambo, denn von ihm aus hören wir Woche für Woche das Wort Gottes, und dieses Wort will nichts weniger als unser Leben auf den Kopf stellen. Ein gefährlicher Ort ist der Altar, denn auf ihm kommt der heilige Gott selbst in unsere Mitte. Und ein wilder und gefährlicher Ort ist nicht zuletzt das Taufbecken, auch wenn man ihm das zunächst nicht ansieht.

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Gemeindebrief Januar 2012

 

Herzliche Einladung zur Ökumenischen Bibelwoche!

Brot und Tränen
Lob und Klage
Dank und Bitte
in den Psalmen

Bibelsonntag am So., 22.1.12 in allen Gottesdiensten mit Kanzeltausch

 

Bibelabende jeweils von 19.30 - 21.00 Uhr am:
         Do., 26.1. in der Johannesgemeinde, Gutenbergstr. 16
          Mi., 1.2. in St. Elisabeth, Gemeindesaal Schwabstraße 74
         Di., 7.2. in der Paulusgemeinde, Eingang Bismarckstraße

 

Bibelseminartag am Sa., 11.2. von 10.00 - 15.00 Uhr (mit Mittagessen) in der Hoffnungskirche der method. Gemeinde, Silberburgstr. 134

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Krippenspiel - 24. Dezember 2011

   

Klopft an Türen – pocht auf Recht! / Sternsinger Anmeldung

Unter diesem Motto kommen die Sternsinger.

Im neuen Jahr vom 4. bis zum 7. Januar sind sie unterwegs und sammeln für Kinder weltweit in Not.
Es geht den Kindern aber nicht nur um eine finanzielle Unterstützung, sondern auch darum, dass Kinder weltweit zu ihrem Recht kommen können.

Sie werden von den Sternsingern besucht, wenn Sie uns mitteilen, dass Sie die Sternsinger gerne bei sich haben wollen.

Hier können Sie die Sternsinger zu sich nach Hause bestellen.

   

Werner Laub wird unser neuer Pfarrer in St. Elisabeth

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass wir ab kommenden Sommer einen neuen Pfarrer in St. Elisabeth begrüßen dürfen.

Pfarrer Werner LaubBischof Gebhard Fürst hat Werner Laub (40), bislang Pfarrer der Seelsorgeeinheit „Echaztal“ in Dekanat Reutlingen-Zwiefalten, die Pfarreien der Stuttgarter Seelsorgeeinheit 4 verliehen, zu der die Innenstadtpfarrei St. Elisabeth und St. Clemens in Stuttgart-Botnang gehören.

Werner Laub wurde im August 1971 in Ehingen/Donau geboren und ist in Unterstadion aufgewachsen. Nach dem Abitur in Biberach erlernte er 1991/1992 am Ambrosianum in Ehingen die für das Theologiestudium notwendigen Sprachen Griechisch und Latein. Von 1992 bis 1997 studierte er Katholische Theologie in Tübingen, unterbrochen durch ein zweisemestriges Auslandsstudium in Rom. Nach der Weihe zum Diakon im Jahr 1998 erwarb er im anschließenden Diakonatsjahr in Jebenhausen und Betzgenried bei Göppingen erste Erfahrungen als Seelsorger. Im Juli 1999 wurde er im Münster in Zwiefalten zum Priester geweiht. Es folgten Ausbildungsjahre als Vikar in Stuttgart-Zuffenhausen (1999 – 2001) und Kirchheim/Teck (2001 – 2003). Seit September 2003 ist Werner Laub Pfarrer der Pfarreien St. Wolfgang Pfullingen und Bruder Konrad in Lichtenstein, die die Seelsorgeeinheit „Echaztal“ bilden. Seit Februar 2008 ist er im Dekanat Reutlingen Kirchenmusikpräses und Präses der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) in Pfullingen.

   

Sankt Martin - 11. November 2011

 
   

Glaubenskurs 2011/12

Ab 13. November bieten wir in unserer Seelsorgeeinheit wieder einen Glaubenskurs für Erwachsene an. Bei elf Treffen (jeweils Sonntag Nachmittag) bis Juni 2012 wird es um Grundfragen des christlichen Glaubens gehen. Der Kurs richtet sich an drei Gruppen von Personen:

Erwachsene, die getauft werden möchten oder Klarheit darüber gewinnen wollen, ob die Taufe für sie der richtige Schritt ist. Für Taufbewerber/innen dient der Kurs zur Vorbereitung auf die Taufe an Ostern 2012.

Der Glaubenskurs ist ebenfalls Vorbereitung für die Firmung von Erwachsenen, für den Übertritt zur katholischen Kirche und den Wiedereintritt.

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Verabschiedung Pfarrer Dr. Hermes 16. Oktober 2011

 
   

Erntedankefest 9. Oktober 2011

 
   

Gemeindebrief Oktober 2011

Zur Verabschiedung von Pfarrer Dr. Christian Hermes

 

„Aber, er ist doch erst gekommen" –

so dachten sicher viele, als bekannt wurde, dass Pfarrer Hermes zum Stadtdekan gewählt worden war und die Gemeinde St. Elisabeth verlassen würde. Andererseits aber war es schon ganz normal, dass wir Pfarrer Hermes ‚unseren Pfarrer' nannten. Das lag sicher daran, dass er sich rasch und mit Elan eingearbeitet hatte, dass es ihm schnell gelungen war, die große Gemeinde kennenzulernen, und er sich auf diese Weise auch selbst bald bei uns wohlfühlte.

Die Größe der Gemeinde und die vielen Möglichkeiten pastoraler Arbeit sind Herausforderung und Chance. Die Herausforderung hat er angenommen und Chancen genutzt. Unsere Kindertagesstätten lagen ihm immer besonders am Herzen, die Kantorei wurde gegründet, der Kontakt zur Politik gepflegt und der Blick in die Zukunft gerichtet. Spürbar war immer eine tiefe theologische Verankerung, ein großes Wissen und das Bestreben, den Glauben in der heutigen Zeit zu leben, Fragen nicht auszuweichen, offen zu sein.
Die Gemeinde zu stabilisieren, war Pfarrer Hermes ein Anliegen. Dies beinhaltete auch Diskussionen in den verschiedenen Ausschüssen, Pläne, Änderungen, neue Ideen, weiter denken. Lebendige Gemeinde eben.

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„Wo Gott ist, da ist Zukunft“ – Papst Benedikt XVI. in Freiburg

2005 Köln, 2006 München, Altötting, Marktl, Regensburg und Freising, 2011 Berlin, Erfurt, Etzelsbach – und Freiburg. Der Papst besucht Deutschland und dieses Mal auch meine Heimatstadt Freiburg. Klar, dass wir da mit von der Partie sein wollen.

Die Wochen und Monate gehen ins Land. Es ist September, der Papstbesuch rückt näher. Auf allen Kanälen wird über Für und Wider seines Besuches, insbesondere seine Rede im Deutschen Bundestag, diskutiert, die Papstreise ist das Topthema in den Gazetten. Und endlich ist es soweit, wir machen uns selbst auf den Weg.

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Im Dialog mit allen Bürgern dieser Stadt

Ansprache von Stadtdekan Dr. Christian Hermes im Gottesdienst zur Amtseinführung als Stadtdekan von Stuttgart am 16. September 2011 - Domkirche St. Eberhard Stuttgart

Sehr geehrter Herr Generalvikar Prälat Dr. Stroppel,
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Schuster, sehr geehrte Beigeordnete,
sehr geehrter Damen und Herren Abgeordnete und Stadträte,
sehr geehrter, lieber Herr Stadtdekan Ehrlich,
liebe Schwestern und Brüder, liebe Gäste!

Anregende, vielleicht auch aufregende Texte, die wir gehört haben. Heinrich von Wessenberg, letzter Generalvikar des bis hier nach Stuttgart reichenden Bistums Konstanz, lässt keinen Zweifel daran, wer an den ewigen Freuden teilnehmen darf: Ganz im Sinn der Aufklärung bewährt sich der religiöse Mensch als der moralisch gute Mensch. Das „Merkmal der Liebe", so sein Psalm treffsicher, ist das überzeugendste Erkennungsmerkmal der Christen und das billet d'entrée zur Seligkeit.

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Gott der Vergebung, nicht der Gewalt

11.09.2011 - 24. Sonntag im Jahreskreis - Tagestexte

An diesem Sonntag erinnern sich Menschen auf der ganzen Welt an die Attentate des 11. September 2001. Wir denken an den Tod von fast dreitausend Menschen und an die Bilder und Gefühle, die sich unauslöschlich in unsere Erinnerung eingebrannt haben, an den Schrecken und die Angst, den zu verbreiten das Ziel aller Terroristen ist, an die militärischen Kriege und politischen Diskussionen seitdem. Und dann gibt uns die Liturgie für diesen Sonntag solche biblische Lesungen vor: „Der Mensch verharrt im Zorn gegen den andern, vom Herrn aber sucht er Heilung zu erlangen? ... Denk an das Ende, lass ab von der Feindschaft! ... Denk an den Bund des Höchsten, und verzeih die Schuld."

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Gemeindebrief September 2011

„Wo Gott ist, da ist Zukunft"

 

Papstbesuch und Lektürekreis Zweites Vatikanisches Konzil

 

„Wo Gott ist, da ist Zukunft", so lautet das Motto des Deutschlandbesuchs von Papst Benedikt XVI. im September. Dieser Satz erinnert uns daran, dass für den christlichen Glauben Gott nicht etwa nur am Beginn der Welt steht als ihr Schöpfer, sondern dass er auch an ihrem Ende steht, als der, der die Welt vollenden wird, auf den die Welt zuläuft, auf den wir zulaufen. Gott ist nicht nur hinten, Gott ist ganz wesentlich vorne.

Es zeichnet ja den Menschen aus, dass er auf Zukunft ausgerichtet ist, dass er nach dem Morgen und nach dem Übermorgen fragt, manchmal ängstlich, manchmal hoffnungsvoll. Unglückspropheten und Fortschrittsoptimisten entwerfen gleichermaßen Szenarien, was die Zukunft für uns bereit halten wird. Für Christen gilt dabei über alle mehr oder weniger plausiblen Versuche hinaus, aus unserer Gegenwart Voraussagen für die Zukunft abzuleiten: Unsere Zukunft ist Gott. Wo wir auf ihn zugehen, sind wir auf Zukunft ausgereichtet.

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Schöner Streiten mit Jesus

04.09.2011 - 23. Sonntag im Jahreskreis A - Tagestexte

Wer sucht schon Streit? Konflikte und Auseinandersetzungen machen keinen Spaß, aber sie sind leider unvermeidlich, wo Menschen mit ihren verschiedenen Eigenheiten, Interessen, Fehlern und Kompliziertheiten einander "be-gegnen". Streiten darf deshalb nicht ängstlich oder harmoniesüchtig vermieden werden, sonst wird alles nur noch schlimmer. Streiten will aber gelernt sein. Heute erinnert uns das Evangelium an einige Regeln konstruktiver und förderlicher Konfliktführung, die manche zerstörerische Auseinandersetzungen in der Geschichte hätte verhindern können und heute verhindern können, im Großen und im Kleinen.

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Sonntagsfrage

21.08.2011 - 21. Sonntag im Jahreskreis A - Tagestexte

Woche für Woche schauen Politiker und Parteien mit größter Spannung auf das Ergebnis der sogenannten „Sonntagsfrage": „Wenn am Sonntag Wahl wäre..." Angesichts der Kompliziertheit der politischen Fragen und der Wankelmütigkeit von uns Wählern scheinen wir, wie manche kritisieren, statt in einer Demokratie in einer „Demoskopo-kratie", unter einer Herrschaft der Umfragen, zu leben. Denn noch mehr als die Wähler scheinen die Parteien beherrscht von veröffentlichten Meinungen und Stimmungen, von ihrer Quote, von der tagesaktuellen Gunst und Laune von uns Wählern, ob sie „geliked" werden oder nicht?

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